„Spirit Berlin“

Ein Film über das spirituelle Berlin

Spirit Berlin

(be) Die Berliner Filmemacherin Kordula Hildebrandt ist glücklich, denn ihr erster Dokumentarfilm „Spirit Berlin“ startet am 25. September 2014 bundesweit in den Kinos. Als Hommage an die Hauptstadt kehrt SPIRIT BERLIN eine bisher wenig dokumentierte Seite der Metropole hervor: das spirituelle Herz Europas, so beschreiben es die sogenannten spirituellen Meister. Berlin bietet Treffpunkt und Ausübungsort und ist Zufluchtsort für allerlei Suchende und Praktizierende. Toleranz ist seit je her ein Merkmal dieser außergewöhnlichen Stadt und ein Teil ihrer Seele. Bereits Friedrich der Große wies an, dass in Berlin „Jeder nach seiner Façon selig werden solle“. In diesem Sinne stellt SPIRIT BERLIN die verschiedensten Strömungen gleichberechtigt nebeneinander.

SpirtiBerlin_Poster2Wir trafen Kordula Hildebrandt Anfang September 2014 zum Interview. In „Spirit Berlin“ geht es um einen jungen Mann, Stefan Ziller, den die Filmemacherin bei seiner Sinnsuche durch Berlin begleiten durfte. Ziller lernt im Film viele spirituelle Zentren Berlins kennen, um auszuprobieren, was ihm am besten für sich gefällt. Kordula Hildebrandt betont an dieser Stelle, wie glücklich sie darüber war, von allen Zentren offen aufgenommen worden zu sein. „Wir haben Bilder für den Film erreicht, die doch sehr nah dran waren. Alle haben von sich alles gezeigt. Das hat uns sehr imponiert“, sagt Kornelia Hildebrandt. Die Filmemacherin betont, dass der Film auch sie verändert hat: „Ich habe für mich mit einem Teil meiner Sinnsuche abschliessen können“.

 

„Spirit Berlin“ ermöglicht dem Zuschauer einen wunderbaren Einblick in die so vielfältige spirituelle Szene der Hauptstadt. Die Lehrer und Meister der Szene kommen darin ebenfalls in zwischengeschnittenen Interviews zu Wort. Die Dramaturgie des Films entwickelte Kordula Hildebrandt im Filmschnitt in Form einer Heldenreise. Da zu einer Heldenreise auch durchaus eine Liebesgeschichte passt, war es für Hildebrandt ein besonderes Schmankerl, dass sich ihr Protagonist in Wirklichkeit beim Yoga in die Yogalehrerin Simone Geißler verliebte. Dies für den Film in Bildern einzufangen, war ein Geschenk. Im Film hat die Geschichte zwischen dem Paar ein offenes Ende.

„Spirit Berlin“ gehört zu einer Triologie von Berlinfilmen, an denen Kordula Hildebrandt arbeitet. Der zweite Film beschäftigt sich mit der Tangostadt Berlin und befindet sich derzeit in der Postproduktion. Er kommt demnächst ebenfalls in die Kinos.

Die studierte Germanistin, Kunstgeschichtlerin und PR-Beraterin hat schon die Ideen für viele neue Projekte im Kopf. Und weil sie bei dieser kreativen Arbeit am besten Entspannung beim Yoga findet, hat sich Kordula Hildebrandt auch gleich selbst zur zertifizierten Yoga- und Entspannungslehrerin ausbilden lassen.

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