Der Große Tiergarten in Berlin

Blick über den Berliner Tiergarten Blick über den Berliner Tiergarten

Zwischen den gläsernen Hochhäusern des Potsdamer Platzes, der unverwechselbaren Kulisse der Philharmonie und den dunklen Stelen des Holocaustmahnmals erstreckt sich das grüne Zentrum der deutschen Hauptstadt: der Berliner Tiergarten. Mit einer Fläche von 210 Hektar ist er der größte Park der Stadt und die zweitgrößte innerstädtische Parkanlage Deutschlands.

Im 16. Jahrhundert diente das Revier den Kurfürsten von Brandenburg als Jagdgebiet, im Jahr 1742 beauftragte der preußische König Friedrich II. den Architekten Georg Wenzeslaus von Knobelsdorff damit, den Jagdpark in einen Lustpark für die Bevölkerung umzugestalten. Rund 100 Jahre später machte sich der berühmte Landschaftsarchitekt Peter Joseph Lenné an die Neugestaltung des Knobelsdorffschen Barockparks. Unter seiner Hand wurde der Tiergarten zum Landschaftspark nach englischem Vorbild und blieb als solcher bis zur Mitte des vorigen Jahrhunderts bestehen.

Große Fotogalerie Tiergarten

Sport im Berliner Tiergarten, (Symbolfoto)

Sport im Berliner Tiergarten, (Symbolfoto)

Die wirren Zeiten des Zwanzigsten Jahrhunderts hinterließen auch in Berlins größtem Park ihre Spuren, heute gehört er jedoch zu den wichtigsten und beliebtesten Grünanlagen der Stadt, in der sich Touristen und Berliner gleichermaßen gerne aufhalten. Von der Siegessäule hat man einen wundervollen Blick über Park und Stadt, das bei gutem Wetter immer sehr gut besuchte Café am Neuen See bietet Speis und Trank im Grünen, die romantische Löwenbrücke zwischen der Straße des 17. Juni der Hofjägerallee und dem Landwehrkanal lädt zum Verweilen ein. (btm/be)

Im Cafe am Neuen See im Berliner Tiergarten

Im Cafe am Neuen See im Berliner Tiergarten

Fotos: Becker; istockphoto (Symbolfoto)

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