Originelle Läden in Berlin

Die Stadt lädt zum Entdecken ein

Platten-Pedro Platten-Pedro

Originelle Läden gibt es in Berlin reichlich. Wir haben hier einige Tipps für euch. „Ich habe 30.000 Lieblingsplatten“ sagt der legendäre Peter „Pedro“ Patzek, der in seinem kleinen Laden im Tegeler Weg seit 45 Jahren Vinyl- und Schellackplatten verkauft. Obwohl es auf den ersten Blick nicht so aussieht, ist bei „Platten-Pedro“ alles wohlgeordnet. Nicht nur Sammler können hier in einem riesigen Angebot schwelgen. Nur eines wird man vergeblich suchen: CDs.

Traditionell geht es auch bei Harry Lehmann zu: Seit 1926 verkauft das Geschäft lose Parfums nach Gewicht. Kunden können die Düfte aus den 50 offenen Thekenflaschen entweder selbst kombinieren oder auf die Hausmischungen des Parfumeurs vertrauen. Die Parfum-Boutique „Frau Tonis Parfum“ führt Düfte wie Reines Veilchen, das bereits Marlene Dietrich begeisterte, oder Sminta – erinnert an Chanel No. 5 – in ihrem Sortiment. In „Schnupperkursen“ kann jeder seinen eigenen Duft kreieren.

Einen ganz besonderen Puppenmacher findet man in der Kreuzberger Solmsstraße. Er heißt Karl Schlarb und hat dort im Jahr 2010 seine kleine Puppenwerkstatt „Alla hopp“ eröffnet. Der gebürtige Pfälzer kam vor einundzwanzig Jahren nach Berlin. Seine zauberhaften Puppen muss man einfach mit eigenen Augen gesehen haben.

TIlda Knopf und Else Edelstahl Originelle Läden in Berlin

TIlda Knopf und Else Edelstahl

Die Zwanziger Jahre liegen total im Trend. Und wer sich für die vielen in Berlin stattfindenden Partys im Stil der Zwanziger einkleiden möchte, findet ein reichhaltiges Angebot im „Le Boudoir“ in der Boxhagener Str. 110. Else Edelstahl und Tilda Knopf haben dort am 10. September 2014 ihren 20er-Jahre Kostümverleih eröffnet.

Upcycling ist ein weiterer Trend aus der Hauptstadt. Hierbei werden alte Kleider und Stoffe zu neuer Mode weiterverarbeitet. Viele Berliner Läden haben Upcycling-Mode im Sortiment. Supermarché in Kreuzberg verkauft neben Upcycling-Kleidern auch Bio- und Fair-Trade-Mode. Das Veränderungsatelier „Bis es mir vom Leibe fällt“ repariert und „upcycelt“ alte Kleidungsstücke und bei SEKUNDÄR-SCHICK können Berlin-Besucher ihre alte Kleidung in Designerstücke verwandeln.

Traditionelle Bonbonmacherei

Eine Mischung zwischen Trödelladen und Cafe bietet das „Cafe Sorgenfrei“ in Schöneberg. Neben einem überaus leckeren Kuchen gibt es in dem kleinen Laden, der früher einmal eine Fleischerei war, 50er und 60er Jahre Interieur zu sehen und zu kaufen.

Das Kiezgeschäft kult.pur in Kreuzberg ist eine Mischung aus Design, Genuss und Kultur. Alle drei Monate wechselt die Inhaberin ihr Inventar aus den Bereichen Mode, Wohnen und Accessoires und feiert eine Vernissage zur Eröffnung. Neben hausgemachten Marmeladen und Taschen steht gerne auch mal selbstverziertes Mobiliar zum Verkauf.

Alte Handwerkskunst gibt es in der Bonbonmacherei in Mitte zu bewundern. Hier kochen im zuckrig duftenden Souterrain süße Leckereien wie grüne Maiblätter oder saure Drops nach alten und neuen Rezepten direkt über dem Feuer. Wer nicht widerstehen kann, nimmt die süßen Versuchungen einfach mit nach Hause..Für Kinder und auch die Erwachsenen ist die Schauküche der Bonbonmacherei ein unvergessliches Erlebnis.

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