Radtour „Rund um den Grunewald“

Tour durch ein beliebtes Berliner Naherholungsgebiet

Radtour Grunewald - An der Lieper Bucht Radtour Grunewald - An der Lieper Bucht
Start- und Endpunkt: Bahnhof Grunewald
Streckenlänge: ca. 22 Kilometer

Stationen:
Gleis 17, Kronprinzessinnenweg, Havelchaussee, Lieper Bucht, Grunewaldturm, Westend Villenviertel

Start unserer Tour ist am S-Bahnhof Grunewald. Bevor wir losfahren, besuchen wir das Mahnmal Gleis 17. Ab 1941 diente der Güterbahnhof Grunewald als Verladestation für die Transporte Berliner Juden in die Vernichtungslager der Nationalsozialisten. Ein Mahnmal aus Beton (Bildhauer Karol Boniatowski), Inschriften und Fotos oben am Gleis erinnern an die düstere Epoche deutscher Geschichte.

Wenn wir auf dem Kronprinzessinnenweg in südlicher Richtung fahren, haben wir ab dem Auerbachtunnel eine autofreie Strecke für uns. Der lange asphaltierte Kronprinzessinnenweg ist beliebt bei Radfahrern und Skatern. Er verläuft schattig unter Bäumen direkt parallel zur Avus.

Nach ca. 7 Kilometern biegen wir nach rechts in die Havelchaussee ab. (Radweg) Die Strasse führt kurvenreich am Ostufer der Havel entlang. Die Havelchaussee wurde zwischen 1876 und 1885 angelegt. Bis 1989 waren das Havelufer und der Grunewald die beliebtesten Berliner Ausflugsgebiete. Die Reduzierung von Parkmöglichkeiten und eine Tempo-30-Pflicht führten zu einer Beruhigung der vorher extrem ausgelasteten und als Durchgangsstraße genutzten Havelchaussee. Der Erholungswert des Gebietes stieg so deutlich an.

Radtour Grunewald

Start- und Endpunkt unserer Radtour ist der Bahnhof Grunewald. Streckenlänge der Tour: ca. 22 Kilometer

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Der S-Bahnhof Grunewald

Der S-Bahnhof Grunewald

Radtour Grunewald: Der S-Bahnhof Grunewald

Radtour Grunewald: Der S-Bahnhof Grunewald

Mahnmal Gleis 17. Ab 1941 diente der Güterbahnhof Grunewald

Mahnmal Gleis 17. Ab 1941 diente der Güterbahnhof Grunewald

Mahnmal Gleis 17. Ab 1941 diente der Güterbahnhof Grunewald

Mahnmal Gleis 17. Ab 1941 diente der Güterbahnhof Grunewald

Mahnmal Gleis 17. Ab 1941 diente der Güterbahnhof Grunewald

Mahnmal Gleis 17. Ab 1941 diente der Güterbahnhof Grunewald

Radtour Grunewald: Unterwegs auf dem Kronprinzessinnenweg

Radtour Grunewald: Unterwegs auf dem Kronprinzessinnenweg

Radtour Grunewald: Kleiner Teich in der Nähe der Havel

Radtour Grunewald: Kleiner Teich in der Nähe der Havel

Radtour Grunewald: An der Lieper Bucht

Radtour Grunewald: An der Lieper Bucht

Radtour Grunewald: Restaurant Waldhaus

Radtour Grunewald: Restaurant Waldhaus

Radtour Grunewald: Am Grunewaldturm

Radtour Grunewald: Am Grunewaldturm

Radtour Grunewald: Radweg an der Havelchausssee

Radtour Grunewald: Radweg an der Havelchausssee

Radtour Grunewald: Radweg an der Havelchausssee

Radtour Grunewald: Radweg an der Havelchausssee

Zum Havelstrand

Bald erreichen wir die Lieper Bucht. Die landschaftlich schön gelegene Bucht der Unterhavel lädt zum Baden oder picknicken ein. Boote dümpeln im Wasser, es gibt viele Wasservögel.

Gestärkt sollte man nun die Fahrt auf den 78 Meter hohen Karlsberg beginnen. Es ist ein auch bei Radrennfahrern beliebter Anstieg zu bewältigen. Auf der Höhe angekommen erreicht man den Grunewaldturm, der 1897 in Gedenken an Kaiser Wilhelm I. erbaut wurde. Vom 55 Meter hohen Aussichtsturm hat man einen tollen Blick über die Berliner Waldlandschaft.

Ein Besuch der familiär geführten Berliner Traditionsgaststätte „Waldhaus“ (rechts in Fahrrichtung) ist empfehlenswert. Hier gibt es gutbürgerliche Küche, darunter auch Wildgerichte aus der Region. Der hausgemachte Kuchen ist ebenfalls lecker. Im Sommerhalbjahr sitzt es sich gut im schattigen Garten der Gaststätte.

Wir fahren nun weiter in Richtung Schildhorn und biegen wenig später am Schiffsrestaurant „Alte Liebe“ nach rechts in die Straße am Postfenn. Nach einigen Minuten erreichen wir ein Villenviertel des Ortsteils Westend und biegen in die Stallupöner Allee ab. Wir fahren weiter über Kranzallee, Lyckallee bis zur Teufelsseestraße.

Ab hier ist ein Abstecher auf den Teufelsberg (oder auch „Trümmerberg“) möglich. Von dort oben kann man einen guten Blick über Berlin genießen. Der Berg wurde nach dem Krieg aus den Trümmern des zerstörten Berlin aufgeschüttet.

Wer möchte, kann die Tour am S-Bahnhof Heerstraße beenden oder weiter durch Nebenstraßen zurück zum Bahnhof Grunewald fahren. (> Kurz vor der Heerstr. in die Soldauer Allee nach rechts abbiegen, dann gleich rechts über Lötzener Allee und weiter geradeaus durch die Waldschulallee zur Eichkampstraße. Hier nach rechts abbiegen und bis zum Endpunkt der Rundtour am Bahnhof Grunewald fahren.)

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