Max Mutzke stellt neues Album vor

(be) Kaum ein Ort ist besser für die Präsentation eines neuen Albums geeignet als das legendäre, kleine und feine A-Trane in Berlin Charlottenburg. (Der Klub feiert übrigens in Kürze seinen zwanzigsten Geburtstag.) Und so war dort am 24. Mai 2012 Max Mutzke zu Gast, um erstmals Titel seines im September erscheinenden Albums mit dem Titel „Durcheinander“ vor größerem Publikum zu spielen. „Das A-Trane schien mir früher so unerreichbar“ sagte Mutzke, der sich an einen lange zurückliegenden Besuch dort gemeinsam mit seinem Vater erinnerte. Nach den ersten drei Titeln wird klar, dass Max Mutzke sich mit seiner fantastischen Stimme, die in Deutschland ihresgleichen sucht, sicher in den verschiedenen Musikstilen bewegt und uns als Zuhörer zu einer musikalischen Erlebnistour einlädt, die alle Wohlfühlsinne anspricht.

Max Mutzke

Max Mutzke

Soul, Funk, Jazz mischen sich bei ihm auf wunderbare Weise. Zur Auswahl der Stücke sagt der Sänger: „Ich wollte einfach mal einige Stücke selbst interpretieren, die mir am Herzen liegen“. Subjektiv empfunden sind die Highlights des Konzertes im A-Trane unter anderen die Titel „Me and Mrs. Jones“ von Kenny Gamble und Leon Huff, „Creep“ von Radiohead, Alicia Keys „Empire State of Mind“, und der Titel „Durcheinander“. Letzterer ist zwei ehemals schwer an Depressionen erkrankten Freunden gewidmet und auf dem Album später fast zehn Minuten lang. Mutzkes Album-Debütabend wurde musikalisch bestritten von der Band „Monopunk“ mit den drei großartigen Musikern: Maik Schott (key), Danny Samar (b) und Tobias Held (dr). In Erinnerung bleibt ein wunderbarer Konzertabend, der Appetit auf mehr gemacht hat.

Wie sich das Ganze auf dem Studioalbum anhört, können wir ab September 2012 erleben, wenn das Album „Durcheinander“ bei Sony Music erscheint. Neben Wolfgang Haffner (Drums), Roberto Di Gioia (Piano, Cello) und Andreas Kurz (Bass) sind als Gäste Thomas D, Nils Landgren, Wiegald Boning, Klaus Doldinger, Cassandra Steen, Götz Alsmann, Christian Neander, DJ Ease, Bruno Müller, Sebastian Studnitzky, Menzel Mutzke und Stephan Schulze dabei.

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