Neues von der IFA 2014

Spannendes auf der Berliner Messe

Gebogene TV-Geräte

Die Qualität der neuen gebogenen und nicht gebogenen UHD Fernsehgeräte haut einen um. Unsere Favoriten kommen, wie könnte es anders sein, von Samsung und Sony. In der Samsung-Halle im City Cube haben wir den weltgrößten 105″ UHD Fernseher bewundert, den man per Motorsteuerung auch mehr oder weniger biegen kann. Denn sitzen nur ein bis zwei Personen vor dem Gerät ist die plastische Darstellung optimal, sind es mehrere Personen, kann es an den Randbereichen zu Verzerrungen kommen.

Curved TV von Samsung - IFA 2014

Curved TV von Samsung

Mit Moderatorin Diana Richter auf der IFA:

Prominente hautnah auf der IFA 2014

Nicht nur in der ARD-Halle kann man auf Prominente treffen um sich Autogramme zu holen. Man muss bloss die Augen aufhalten und etwas Glück haben. Gesichtet haben wir Jürgen Klopp, Sylvie Meis, Enie van de Meiklokjes, Jasmin Wagner, Rocksängerin Saint Lu, Koch Ralf  Zacherl, Musiker Jean Michel Jarre und andere.

"Kontraste" Moderatorin Astrid Frohloff gibt bei der ARD geduldig Autogramme. IFA 2014

„Kontraste“ Moderatorin Astrid Frohloff gibt bei der ARD geduldig Autogramme.

Der 3D-Druck wird alles revolutionieren

(be) Wussten sie schon, dass die Idee eines 3D-Druckers vom Science Fiction Autor Arthur C. Clarke stammt? (2001 Odyssee im Weltraum) Der 3D-Druck wird unsere Welt wieder einmal komplett revolutionieren. Die Anwendungsmöglichkeiten sind schier unbegrenzt. Alle Gegenstände sind möglich. Forscher des Fraunhofer Institutes haben 2011 künstliche Blutgefässe gedruckt. Organe aus dem 3D-Drucker sind deshalb sicher bald keine Utopie mehr. Mittlerweile gibt es die ersten Versuche, Mode auszudrucken (Iris Van Herpen) oder Schmuck ( (LimeMakers in Berlin). Allerdings kann man mit den gedruckten Coutureteilen noch nicht laufen. Zahnärzte sind dabei, mit Zahnersatz aus dem 3D-Drucker ein Milliardengeschäft zu machen, das ganze Berufsbranchen verändern wird. Lebensmittel aus dem Drucker gibt es ebenfalls schon. Ein bekannter Nudelhersteller arbeitet bereits an Druckern für Pasta. Die Geräte sollen an Restaurants verkauft werden. Der Gast kann dann sogar seine eigenen Nudelvorlagen auf dem USB-Stick mitbringen. Und ein Startup Unternehmen aus Barcelona entwickelte einen Drucker, der mit sechs verschiedenen Lebensmittelkapseln bestückt werden kann und dann Pizza, Burger und andere Dinge ausdruckt. Wie das schmeckt und ob sich so etwas durchsetzen wird, bleibt abzuwarten. (Diese Firma stellt nicht auf der IFA aus)

3D-Drucker bei der Arbeit. Von 3YOURMIND  - IFA 2014

3D-Drucker bei der Arbeit. Von 3YOURMIND

Essbares Essen kann heute ebenfalls schon aus dem 3D-Drucker kommen. (Nicht auf der Messe zu sehen)

Kein Witz! Einfache Pizza aus dem 3D-Drucker. Foto: Natural Machines

Kein Witz! Einfache Pizza aus dem 3D-Drucker. Foto: Natural Machines

Auf der IFA 2014 wird unter anderen ein 3D-Drucker der Firma XYZprinting (Halle 25 Stand 150) vorgestellt, er kostet unter 600 Euro. Bei dem immer noch relativ hohen Anschaffungspreis und der nicht so ganz überzeugenden Qualität wollte bei uns nicht die richtige Begeisterung aufkommen. Es gibt vom gleichen Anbieter auch ein kombiniertes Scanner/Drucker-Gerät. In der TecWatch-Halle 11.1 beschäftigt man sich ebenfalls mit dem 3D-Druck. 3YOURMIND bietet 3d-Druck als Dienstleistung für die Industrie und Architekten an. Und wer seine Liebste oder seinen Liebsten gerne als Figur lebensecht ausgedruckt haben möchte, kann soetwas bei der Berliner Firma Staramba bestellen.

Für weiterführende Informationen hier einige Links:
Infos bei ARTE: http://future.arte.tv/de/thema/3D-Druck
Essen aus dem 3D-Drucker http://www.naturalmachines.com/
Zähne aus dem 3D-Drucker http://www.finanzen100.de/finanznachrichten/wirtschaft/zahnaerzte-machen-aus-3d-druck-milliardengeschaeft_H1718300630_69697/
http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2014/01/11/burger-pizza-und-nudeln-kommen-aus-dem-3-d-drucker/

3YOURMIND: http://3yd.de/

Kommt der Smartwatch-Boom?

LG G Watch R

LG G Watch R

Laut einer Studie würden sich mehr als ein Drittel der Nutzer in Deutschland eine Smartwatch kaufen. Marktforscher erwarten fünf Millionen Smartwatch-Verkäufe im Jahr 2014. Im letzten Jahr hatte Samsung die vielbeachtete Smartwatch Galaxy Gear präsentiert. Doch ob der Verbraucher sich überzeugen lässt ist zumindest fraglich, da die Verkäufe im vergangenen Jahr wohl weit hinter den Erwartungen und Prognosen zurückblieben. (Quelle: n-tv) Mal sehen ob die Smartwatches sich zum Top oder Flop entwickeln.

Die neue Smartwatch von Samsung (Citycube Halle B) heißt Samsung Gear S und hat einen eigenen Telefonchip und ein gebogenes Display Man kann also direkt mit ihr telefonieren. Bei LG (Halle 11.2) gibt es die erste Smartwatch mit rundem Display! Sie heißt LG G Watch R. Und Sony (Halle 20) hat am 3. September sein neues Modell,  die Smartwatch 3 vorgestellt. Die Uhren sehen insgesamt alle ganz elegant aus. Leider laufen die Smartwatches auf der Messe nur im Demomodus, man kann also nicht wirklich irgendetwas ausprobieren.

Samsung Gear S

Samsung Gear S

Am 9. September beabsichtigt Apple neue Produkte vorzustellen. Es handelt sich wohl um neue iPhones und zwei Smartwatches. Apple macht es wieder mal spannend und deshalb kocht die Gerüchteküche hoch! > mehr auch bei Spiegel online

Internet der Dinge – Vernetzung total

Das „Internet der Dinge“ ist kein neuer Begriff, er stammt wohl aus dem Jahr 1999. Dieses Internet ist längst Realität, die Zahl der miteinander vernetzten Geräte nimmt rasant zu. Kühlschränke, Waschmaschinen, Heizthermostate und viele andere Geräte werden vernetzt. Und dabei geht es nicht nur um das „Smart Home“ sondern schlichtweg um alle Lebensbereiche. Länder und Städte können „Smart“ werden, viele Anwendungsmöglichkeiten scheinen unter dem Aspekt der Lebensqualität oder des Umgangs mit Energie und Ressourcen sinnvoll zu sein. Damit verbunden sind aber auch gefährliche Entwicklungen mit immer mehr Kontrolle der Privatsphäre und Angriffsmöglichkeiten für Kriminelle.

Strassenlaternen könnten sich in der Zukunft herunterdimmen, wenn niemand in der Nähe ist, Mülltonnen melden sich, wenn sie geleert werden müssen, es gibt unendlich viele Anwendungsmöglichkeiten. Man geht shoppen, das eigene Auto hat einem dabei einen freien Parkplatz gezeigt. Entwickler träumen davon, uns Kunden auch in Räumen exakt orten zu können um uns in Einkaufsläden Angebote schmackhaft zu machen oder uns in die verschiedenen Abteilungen zu lenken. Kauft man ein Kleidungsstück, so könnte eine App durchaus die passenden Schuhe oder ähnliches dazu empfehlen. Da scheint das vernetzte Haus ja fast noch harmlos zu sein. Es kann die Fenster schliessen, wenn es regnet, es schaltet das Licht an, wenn ich mich in der Nähe befinde und dreht die Heizung runter, wenn ich es vergessen habe. Warum ich die Waschmaschine auch per App von irgendwo aus bedienen soll, weiß ich nicht, dass sie wäscht, wenn der Strompreis am günstigsten ist, gefällt mir schon eher. Eine überaus interessante (aber auch sehr umfangreiche) Abhandlung über das „Internet der Dinge“ finden sie übrigens hier:  http://politik-digital.de/internet-der-dinge-leben-in-der-smarten-welt/

„Smart Home, Smart City: Leben in der digitalen Welt“ lautet das Motto des gemeinsamen Auftritts der Elektroverbände VDE (Verband der Elektrotechnik Elektronik Informationstechnik), ZVEH (Zentralverband der Deutschen Elektro- und Informationstechnischen Handwerke) und ZVEI (Zentralverband Elektrotechnik- und Elektronikindustrie) auf der IFA in der TecWatch-Halle 11.1. Spannende Einblicke in die vernetzte, intelligente Gebäudetechnik liefert das E-Haus. Auf einer Fläche von 100 Quadratmetern können sich die Messebesucher in dem Modellhaus live ein Bild davon machen, wie beispielsweise die Steigerung der Energieeffizienz mit einer Verbesserung von Komfort und Sicherheit einhergehen kann. Modernes Home-Entertainment steht dabei ebenso im Blickpunkt wie die Themen Energiemanagement und -erzeugung sowie LED-Lichttechnik und Lösungen für altersgerechtes Wohnen. Alle Anwendungen sind über Smartphone und Tablet PC steuerbar und kommen in der Praxis bereits zum Einsatz.

Design-Objekte Lautsprecher

Immer wieder fallen uns auf der Messe auch eigenwillige Designobjekte auf. Hier zum Beispiel ein Lautsprecher von Jarre. Der „Aero Twist“ sieht heiß aus, es gibt ihn in den verschiedensten Farben und der Kreis läßt sich öffnen und gegeneinander verdrehen. Von derselben Firma gibt es auch tolle Lautsprecher in Totenkopfform, als Hunde und vieles mehr.  Halle 25/171  http://www.jarre.com/  Mit seiner Firma Jarre Technologies setzt der französische Musiker Jean Michel Jarre auf Lautsprecher mit höchster Wiedergabequalität. Vor drei Jahren überraschte er auf der IFA mit dem größten und leistungsstärksten Lautsprecherturm für das iPad.

Jetzt kam der Star der elektronischen Musik auf die IFA zurück, um seine Reihe außergewöhnlicher Lautsprecher für den anspruchsvollen Normalkonsumenten vorzustellen. Sie reicht vom turmförmigen Einsteigermodell Aerotour über den eleganten Aerotwist, der sich als aufklappbarer Ring beispielsweise auch am Träger einer Umhängetasche befestigen lässt bis hin zum in zwei Größen erhältlichen Aeroskull in Form eines dem Cover des Jarre-Albums „Oxygene“ nachempfundenen Totenkopfes bis hin zum. „Der Kopf symbolisiert das perfekte akustische Instrument, er ist die Sound Box für Gedanken die zu Worten werden, sich in Lieder wandeln und in Musik ihren Ausdruck finden“, so der Künstler. Alle Modelle sind in unterschiedlichen Farben im Metallic-Look erhältlich und verfügen über Anschlüsse für 3,5mm Mini-Klinke sowie Mini USB und sind für Bluetooth, APTX und A2DP Codecs und NFC-Übertragung ausgestattet. Zum Jahresende kommt dann auch Aerobull in Form einer Bulldogge auf den Markt. Noch als Prototyp gezeigt wird der in einem würfelförmigen Rahmen integrierte Aeroframe.

Lautsprecher "Aero Twist" von Jarre  ca. 300 Euro

Lautsprecher „Aero Twist“ von Jarre

Lautsprecher "AeroBull" von Jarre  ( ca. 1300 Euro)

Lautsprecher „AeroBull“ von Jarre

Der perfekte Sound von Sennheiser

Streben nach dem perfekten Sound – das stehe seit jeher im Mittelpunkt. So haben es die beiden Geschäftsführer von Sennheiser Electronics, Dr. Andreas und Daniel Sennheiser, in ihrer gemeinsamen International Keynote am zweiten Messetag der IFA formuliert. Damit führen sie die Tradition des Großvaters, der die Firma Sennheiser im Jahr 1945 mit sieben Mitarbeitern gründete, und des Vaters, der das Unternehmen Anfang der 1970er Jahre global ausrichtete, in guter Familientradition weiter. Seit 1950 ist der international renommierte Audiospezialist, der heute über 2.600 Beschäftigte hat, auf der IFA vertreten. „Pursuit of Perfect Sound“ – wie ist dies erreichbar und über Jahrzehnte mit Erfolg umsetzbar? Nur durch eine enge Zusammenarbeit mit dem Kunden, sagte Daniel Sennheiser, CEO von Sennheiser. Denn es komme darauf an zu wissen, was der Kunde will und braucht, um bestmögliche Technologien zu entwickeln und immer bessere Produkte herzustellen. Dazu gehören in diesem Jahr unter anderem die Kopfhörer „Momentum“ und Urbanite“.

Kopfhörer aus der Serie "Urbanite" von Sennheiser

Kopfhörer aus der Serie „Urbanite“ von Sennheiser

Facebooken auf dem interaktiven Kochfeld

Der beste Platz bei der Party ist in der Küche – diese Erkenntnis erfahrener Gäste hat sich Bauknecht zu Herzen genommen und den Herd für die IFA 2014 etwas größer gemacht. Der Stuttgarter Hersteller zeigte einen Prototyp seines „Interactive Cooktop“. Es ist eine „Schaltzentrale für zu Hause“, wie es Geschäftsführer Jens-Christoph Bidlingmaier formulierte. Nach dem Motto: „Nur Kochen auf dem Herd war gestern, Vernetzung der Hausgeräte ist heute – aber interaktives Kochen wird morgen sein“, vereint das Kochfeld eine Tastatur, zwei Koch-„Platten“, einen Monitor für soziale und andere Netzwerke, eine App fürs Telefonieren und ein Display für die Bedienung weiterer Hausgeräte wie Musikanlage und Waschmaschine in sich. Das Kochfeld ist in jeder Beziehung State of the art, es erkennt automatisch die Position der Töpfe und Pfannen, es kann auf Rezepte zugreifen und sie direkt darstellen, ebenso wie die Füllung des Kühlschranks. Auch was im Backofen vor sich geht, meldet es, falls gerade ein Chat den Koch zu sehr ablenkt.

Bei Beurer gehen Lichter an

Lichtwecker von Beurer

Lichtwecker von Beurer

Beurer präsentiert auf der Internationalen Funkausstellung (IFA) in Berlin viele Neuheiten. Hierbei dreht sich beim Ulmer Unternehmen ein wichtiger Teil auch um die Themen Licht und Lichttherapie. So stellt Beurer in Halle 4.1, Stand 205 seine Neuheiten im Bereich der Lichtwecker und Tageslichtlampen vor. Unter anderem präsentiert das Unternehmen erstmals seinen Lichtwecker WL 80, der es erlaubt seine persönliche Lieblingsmusik zum Aufwecken zu verwenden und hierbei den Sonnenauf- und Sonnenuntergang zu simulieren. Ebenso stellt der Gesundheitsspezialist seine Tageslichtlampe TL 30 vor, die durch ihre kompakte Größe idealerweise auch unterwegs eingesetzt werden kann.

Viele interessante Infos gibt es auch auf dem Videokanal von Beurer

Geschirrspüler von BEKO extrem leise

Der neue Geschirrspüler DIN6834 FX30 von Beko macht die Küche auch in akustischer Hinsicht zum Lebensraum: Er ist mit 43 Dezibel so leise, dass man ihn bei normaler Geräuschentwicklung eines Vierpersonenhaushalts gar nicht mehr hört. Während Beko-Produktmanager Patric Gores auf der IFA 2014 einerseits stolz auf diese Errungenschaft ist, sieht er auch einen möglichen Nachteil. Man merkt nicht mehr, wenn das Gerät fertig gespült hat. Beko trägt dem mit einem „Active Spot“ Rechnung: Die Betriebsanzeige wirft einen roten Lichtpunkt auf den Boden vor dem Gerät.

Mit Philips ins Weltall

Markenbotschafter Jürgen Klopp

Markenbotschafter Jürgen Klopp

Den Planeten von oben sehen und dem Himmel näher sein als der Erde – wer will das nicht? Mit Einführung der neuen, innovativen Rasierer Serie 9000 startet Philips jetzt seine kanalübergreifende Kampagne Mission Himmelsstümer. Der niederländische Technologiekonzern unterstreicht seine 75-jährige Innovationsgeschichte im Bereich Körperpflege durch eine Kooperation mit dem Raumfahrtunternehmen XCOR Space Expeditions. Beide Unternehmen teilen die Leidenschaft für, so die Pressemeldung, bahnbrechende Technologien. Gemeinsam mit XCOR Space Expeditions und Markenbotschafter Jürgen Klopp rief Philips nun im Rahmen eines Presse Lunchs auf der IFA zu dieser Aktion auf. Unter www.philips.de/himmelsstuermer kann sich jeder für einen Flug ins Weltall bewerben. Der Flug wird 40-50 Minuten dauern. Die Kandidaten oder natürlich auch Kandidatinnen sollten körperlich fit sein, um auch das anstrengende Training vorher für dieses Abenteuer zu bestehen.

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Weitere Infos zur IFA auch auf dieser Seite

 

Fotos: Becker, Pressefotos von Samsung, LG und Natural Machines

Quellen: Spiegel online, Arte Future, Deutsche Wirtschaftsnachrichten, Messe Berlin

Öffnungszeiten und Preise der Messe

Die IFA 2014 findet vom 5. bis 10. September 2014 statt. Die Messe ist täglich von 10 Uhr bis 18 Uhr geöffnet.

Im Vorverkauf kostet die Tageskarte 12 Euro, an der Tageskasse 17 Euro

Nur im Vorverkauf ist ein 3 für 2 Ticket für 25 Euro erhältlich.