Gastronomie barrierefrei

Seit 2006 müssen alle neu eröffneten Gaststätten in Berlin einen barrierefreien Zugang und entsprechend eingerichtete Sanitäranlagen vorweisen können. Doch auch von den länger bestehenden Restaurants sind viele rollstuhlgerecht gestaltet: Am Hackeschen Markt, wo sich im quirligen Stadttreiben der Hinterhöfe das alte und das neue Berlin begegnen, sind sowohl im Oxymoron als auch im Restaurant Hackescher Hof Besucher mit Rollstuhl herzlich willkommen. WCs stehen genauso zur Verfügung wie entsprechend breite Ein- und Ausgänge.

Deftige Berliner Hausmannskost tischt das Julchen Hoppe im Nikolaiviertel auf, wo in uriger Atmosphäre ebenfalls an die behindertengerechte Einrichtung gedacht wurde. Kulinarische Genüsse aus einer ganz anderen Weltregion – aus Vietnam – gibt es im Spezialitätenrestaurant Mr. Hai & Friends am Savignyplatz zu erleben, das barrierefrei zugänglich ist. Wer klassische Rindersteaks und andere Barbecue-Spezialitäten bevorzugt, ist im Midtown Grill am Potsdamer Platz richtig.

Bei Käfer, dem Dachgartenrestaurant im Reichstag, gibt es nicht nur Köstliches zur Mittags- wie zur Abendzeit, sondern auch die unmittelbare Nähe zum Parlament und politischen Entscheidungsträgern zu erleben.

Barrierefreiheit in Berlin

Barrierefreiheit in Berlin

Ein besonderes gastronomisches Erlebnis in Berlin sind zudem das Dunkelrestaurant Nocti Vagus sowie die unsicht-Bar: In totaler Finsternis servieren blinde Kellner und Kellnerinnen das Menü. Der Verzicht auf visuelle Reize fordert die übrigen Sinnesorgane und bietet Sehenden eine Ahnung davon, was es bedeutet, blind zu sein.

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